chronist.verren.at

Kniepass-Kapelle

Offline Astrid Kröll

  • Chronist(in)
  • *****
    • Beiträge: 10
... bei diesem Thema stehe ich an. Ich hab zwar die Belege zum Einsatz der Kreuzwegstationen von 1750 und die Messlizenz von 1775, aber sonst leider keine Quellen. Auf verren.at schreibt Kalle, dass die Kniepass-Kapelle 1729 erbaut wurde und 1820 halb verfallen war - aber in den Pflacher Unterlagen, auch in den Gemeinderatsprotokollen finde ich dazu rein gar nichts. Gibt es eine für mich zugängliche Quelle? Wo genau soll sie gestanden haben?

1901 beschloss der Pflacher Gemeinderat am Kniepass "bei der Marienbuche" eine Kapelle zu errichten, was aber nicht verwirklicht wurde. Statt dessen hat Frau Knabel dort ein Marterl aufstellen lassen, aber ich geh mal davon aus, dass diese Idee nicht in Erinnerung an die alte Kniepass-Kapelle entstanden ist und daher auch nichts mit dem Ort der alten Kapelle zu tun hat.

Gerade noch entdeckt: 1762 im Schematismus des Bistums Augsburg wird die Kapelle genannt: „Kniepaß fortalit. Capella ad B.V.M. immaculatam Conceptionem“ - zur Entstehungsgeschichte und dem Standort hoffe ich auf mehr:-)
« Letzte Änderung: 03.10.2020, 15:39:13 von Astrid Kröll »


Offline Kalle Eberle

  • Administrator
  • *****
    • Beiträge: 30
  • Software - Photoshop - Scans - Recherche
    • das 'alte' Außerfern
Die Kapelle hatte sich wohl in dem Gebiet an der Sperre selbst befunden, im Nahbereich zu den Kasernen. Im Wald am Kopf oberhalb der heutigen Kniepass-Straße lassen sich noch zahlreiche Mauerreste und Fundamente finden, welche aber nicht direkt zu den Wehrbauten gehören.

Tatsächlich gehört dieses Areal aber schon zum Gemeindegebiet von Pinswang. Zumindest nach den heutigen Gemeindegrenzen, weiß nicht ob die Grenze früher anders verlief. Vielleicht ließe sich in der Gemeindechronik von Pinswang mehr dazu finden?
« Letzte Änderung: 04.10.2020, 12:20:15 von Kalle Eberle »


 

SimplePortal 2.3.7 © 2008-2020, SimplePortal