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Messingwerk und Hüttenmühle Pflach

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Offline Astrid Kröll

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Im Archiv im Kulturhaus Pflach befindet sich ein Konvolut der Geschäftsunterlagen der beiden Werke:
17. Jahrhundert: 30 Urkunden
18. Jahrhundert: 14 Akten mit Schuldbriefen, Verkäufen, Markungsbriefen, Nachlassregelungen
19. Jahrhundert: ca. 25 Rechnungen über den täglichen Bedarf der Hüttenmühlbesitzer, Forderungslisten an Schuldner, Testament, eine Notiz von 1842 über einen Steinkohlenbruch in der Roßschläg und vieles mehr, wie diese Apothekerrechnung von 1848
Wenn jemand von Euch  Details sucht, einfach nachfragen oder vorbeikommen!


Online Kalle Eberle

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    • das 'alte' Außerfern
...eine Notiz von 1842 über einen Steinkohlenbruch in der Roßschläg...

Diesbezüglich werde ich mal bei dir vorbeischauen  ;)


Offline Astrid Kröll

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schau mal, das ist das Schriftstück zum Thema "Steinkohle":

Conto
Der unterzeichnete hat in
6 Stick Sagbeim 1 Gulden 54 Kreuzer
in Verdinst gebracht
welche zu dem Stein Kolen
bruch in der Roßschlög gehören

Hittemihl d. 8 December
1842
Franz Anton Schennich


Offline Astrid Kröll

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ich weiß nicht, ob diese Steinbrüche gemeint sind, die man im Franziszeischen Kataster sieht ...


Online Kalle Eberle

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    • das 'alte' Außerfern
Danke Astrid

Die im franziszeischen Kataster abgebildeten Steinbrüche sind damit aber, so glaube ich, nicht gemeint. Ich habe aber schon davon gehört, dass am Hahlekopf bzw. dessen Umfeld Steinkohle für den Hausgebrauch abgebaut wurde. Leider konnte ich aber noch nicht herausfinden, wo genau sich diese(r) Kohlestollen befunden haben soll.

Falls mir was unterkommt, werde ich berichten  :)

SG
Kalle


Online Kalle Eberle

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    • das 'alte' Außerfern
Kaum zwei Jahre später, hab ich schon was zu dem Thema gefunden...  ;)

Aus: Tiroler Volksbote vom 18. November 1920
Lech-Aschau. (Die Suche nach Steinkohlen.) Im sogenannten Sulztal hat ein Münchner Herr namens Josef Burger das Schürfrecht erworben. Derselbe läßt nach Steinkohlen graben und es kamen in der Tat welche zum Vorschein. Man findet auch alte Stollen, weil ungefähr vor 50 Jahren ebenfalls nach Steinkohlen gegraben wurde. Wie weit die Ergiebigkeit reicht, ist allerdings eine Frage. Jedoch ist die Annahme berechtigt, daß Steinkohlen wohl auch in der Tiefe sich befinden werden.


 

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